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Von einem Traum zur konkreten Planung

Erstmals vor rund 10 Jahren, es war auf einer unserer Velotouren durch Österreich und Ungarn, begann die Träumerei von längeren Radtouren. Der Anstoss gaben uns drei pensionierte Radler, die mehrere Monate mit ihren Fahrrädern unterwegs waren. Gestartet in Norddeutschland radelten sie  einfach südwärts, wie sie uns erklärten. Der Funken ist gesprungen. Schön muss es sein,  ohne Terminkalender mehrere Monate mit dem Fahrrad unterwegs sein zu können. Nur mit dem Gepäck, das auf einem Rad Platz findet.

Vor drei Jahren wurde aus der Träumerei eine konkrete Planung.

Folgende Fragen waren unter anderem zu beantworten:

Wie wollen wir übernachten? In Jugendherbergen, Bike and Bed und Pensionen oder, wenn immer möglich im eigenen Zelt?

Benötigen wir eine einfache mobile Küche, damit wir auch in abgelegenen Orten uns eine warme Mahlzeit zubereiten können?

Radeln wir mit Mountainbikes mit/ohne Federgabel oder mit Tourenrädern?

Was für Kleider sind zwingend und auf welche kann verzichtet werden?

Wir haben uns für eine grösstmögliche Unabhängigkeit entschieden. Das bedeutet, Zelt, Mätteli, Schlafsäcke und mobile Küche werden auf die Räder geschnallt.

Die ersten Tests

Im Jahr 2008 radelten wir in knapp drei Wochen von Cuxhaven nach Prag. Zum ersten Mal mit der "Vollpackung". Die Erkenntnis lautete: "Na ja, geht doch ganz prima".

Im Herbst 2009 führte uns die Velotour von Hamburg zum nördlichsten Punkt Dänemarks nach Skagen. Petrus wollte wohl unsere Wettertauglichkeit testen. Viel Regen, Stürme und Gegenwind begleiteten uns. Die Erkenntnisse aus dieser Tour: "Ja, wir sind auch (ziemlich) Wetterfest".

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Am Strand entlang auf dem fest gepressten Sand Richtung Hirtshals (an der Nordsee)

Ausrüstung und Kleider wurden in der Zwischenzeit optimiert. Es gibt eigentlich nicht viel mehr Gepäck, wenn man anstelle von 3 Wochen mehrere Monate unterwegs ist.

Nun ist es Zeit zu starten

Die Tage werden nicht nur länger, sondern endlich auch wärmer. Für uns ist es Zeit, die Räder mit Zelt, Schlafsäcken, Kochgeschirr und Kleidern zu bepacken und aufzubrechen. Ursprünglich war geplant, von Bern aus durch die Baltischen Staaten nach St. Petersburg zu radeln. "Gesundheitstechnische Gründe" zwingen uns aber, die Strecke nach Westen zu verlegen.

Der Weg führt vorerst dem Rhein entlang nach Amsterdam. Anschliessend sind Kopenhagen, Stockholm und Oslo weitere Etappenziele. Werden die Tage wieder kürzer, radeln wir von Oslo der Nordsee und Ostsee entlang via Rostock, Stralsund nach Berlin. Die letzte Etappe führt uns von Berlin wieder nach Hause. Wenn die kalten Herbstnächte eintreten, werden wir wieder in Köniz eintreffen und unseren Wintersitz beziehen. So ist es zumindest geplant.

Wir werden von unserer Reise in losen Folgen die Homepage unter Tagebucheintragungen "füttern". Es werden keine Abenteuerberichte sein. Nein, vielmehr Erlebnisse und Eindrücke von zwei älteren Radlerfans, die nach dem Motto "let's go north" Nordeuropa einmal etwas anders entdecken wollen.

Wir halten euch auf dem Laufenden ...

Wir werden von unserer Reise in losen Folgen die Homepage unter Tagebucheintragungen "füttern". Es werden keine Abenteuerberichte sein. Nein, vielmehr Erlebnisse und Eindrücke von zwei älteren Radlerfans, die nach dem Motto "let's go north" Nordeuropa einmal etwas anders entdecken wollen.