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Vorbemerkungen / Streckenabschnitt

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Die nachstehenden Informationen beziehen sich auf unsere Erfahrungen und Erkenntnisse auf dem Velo entlang der gesamten französischen Atlantikküste. Diese sind sicher nicht vollständig und vor allem, das ist wichtig, aus unserer persönlichen Sicht.

Wann ist die beste Reisezeit?

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Wenn möglichst viel die Sonne scheint. Wir hatten einen herrlich heissen Frühling an der Côte d’Argent. Ein Jahr zuvor, wie man uns sagte, sei einer der regenreichsten Frühlinge gewesen. Seit der ersten Junihälfte hatten wir viel Regen. Somit bleibt die beste Reisezeit eben doch immer dann, wenn die Sonne scheint.
Zu meiden ist die Zeit zwischen dem 14. Juli und 15. August. In dieser Zeit herrscht Hochsaison mit viel Verkehr auf den Strassen. Zudem sind die Übernachtungen viel teurer, sei es auf Zeltplätzen oder in Hotels.

Informationen aus dem Internet

Viele interessante Hinweise entnehmen wir immer wieder dem Internet. Doch nicht alle Informationen stimmen, dies haben wir mehrmals erfahren müssen.

Informationen von den Touristenbüros

Die Qualität der Informationen und der Unterlagen von den Touristenbüros sind sehr unterschiedlich. Es lohnt sich dennoch, jeweils kurz nach Velokarten oder Prospekten zu fragen. Die Büros haben jedoch nur Unterlagen über ihr eigenes Departement. Auch wenn die Grenze zum neuen Departement nur wenige Kilometer beträgt, sind keine Karten oder sonstigen Unterlagen über das Nachbardepartement erhältlich.

Kartenmaterial

Richtige Velokarten, wie wir sie in der Schweiz kennen, gibt es hier in Frankreich nicht. Die Karten 1:100‘000 des Institut Geographique National (iGN) preisen sich als Velo-, Wander- und Autokarte an. Für Wanderer sind all die Fernwanderwege entlang der Küste und quer durch Frankreich eingezeichnet. Die Velowege nur vereinzelt und dies nur im Süden von Frankreich. Dennoch sind diese Karten unentbehrlich. Es ist die einzige Möglichkeit, auf Nebenstrassen fahren zu können.

Erschwerend ist oft, dass die Gemeindestrassen in den Dörfern keine Wegschilder oder Strassennummern haben. Und wenn doch, dann fehlt sicher eine Strassenbezeichnung in der Karte.

Genau so hilfreich waren für uns die Michelin-Karten 1:150‘000. Ein Vorteil ist, dass man so entlang der ganzen Küste etwa 1 kg weniger Kartenmaterial mitschleppen muss.

Besonders hilfreich war die im Touristenbüro erhältliche Carte Cycliste „Veloroute du Littoral“. Diese Velokarte umfasst nur die Küstenstrecke des Departements Seine-Maritime. Genau solche Karten sollte es über ganz Frankreich geben. Dies wäre super!

GPS

Bisher habe ich mich gegen ein GPS gesträubt. Doch nun ist dies die nächste Anschaffung, sobald wir wieder zu Hause sind. Es ersetzt die Karten nicht, dient jedoch zwischendurch für die Positionsbestimmung. Zudem kann man in den Ortschaften die nächstgelegenen Hotels oder Zeltplätze abrufen. Es gab Situationen, da mussten wir mühsam suchen und fragen, bis wir eine Unterkunft fanden.

Velowege entlang der französischen Atlantikküste

Von Biarritz bis St. Nazaire bestehen ausgezeichnete gut ausgeschilderte Velowege. Die Strecke ist abwechslungsreich und führt durch Pinienwälder, Dünen aber auch durchs nahegelegene Hinterland.

Entlang der Küste der Bretagne fehlen die Velowege fast ausschliesslich. Mit „voies vertes“ gibt es Velowege, doch diese führen quer durch die Bretagne.

Durch die Normandie findet man wieder vermehrt Abschnitte mit Velowegen. Doch da diese grösstenteils nirgends vermerkt sind, braucht es immer etwas Glück, diese zu finden.

Les Véloroutes et Voies Vertes de France

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Es besteht ein Bestreben in Frankreich, ein zusammenhängendes Velonetz zu realisieren. Viele Teilstücke bestehen, einige befinden sich im Bau und viele sind in Planung. Wann an der ganzen Atlantik- küste entlang ein zusammenhängender nationaler Veloweg realisiert sein wird, das wissen nicht einmal die Planer.

... auch hier war plötzlich der so tolle Veloweg zu Ende ...

 

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